"Am Abgrund" (Lesung + Vortrag)

Bestätigungsevent "Am Abgrund" (Lesung + Vortrag)

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»Ich arbeite am Abgrund. Ich schaue dorthin, wo Deutschland dunkel wird.«
Seit über 20 Jahren berichtet Annette Ramelsberger als Gerichtsreporterin der Süddeutschen Zeitung über bedeutende Kriminalfälle, begleitete das Verfahren gegen den NSU, schrieb über die Prozesse gegen die Reichsbürger, über die Täter des Halle-Attentats. In ihren Reportagen, die nun gesammelt erscheinen (Kunstmann), zeigen sich die Extreme unserer Gesellschaft wie unter einem Brennglas: die Demokratiefeindlichkeit, die Gewaltbereitschaft, auch die Grenzen der Justiz. Mit »intellektueller Schärfe und ungewöhnlicher Empathie« (aus der Jurybegründung zur Verleihung des Publizistikpreises der Stadt München, 2025) beschreibt sie die Abgründe, die sich im Gerichtssaal auftun – und stellt vor allem anderen den Mut der Opfer und ihrer Familien heraus, die noch im Angesicht der Täter ihre Würde verteidigen und nach Gerechtigkeit suchen.

Ich finde Annette Ramelsberger ist wirklich klasse und Cathrin Kahlweit eine gute Moderatorin.
Eine gute Kombi zu einem wahrscheinlich sehr interessanten Abend! :-)

Liebe Grüße
Volker
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Karten-VVK startet am 1.2.26 um 10 Uhr

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Kunstmann-Verlag:
Seit über 20 Jahren berichtet Annette Ramelsberger für die Süddeutsche Zeitung aus den Gerichtssälen dieser Republik – von spektakulären, spannenden und erschütternden Fällen, die den Rechtsstaat auf die Probe stellen. Sie hat jahrelang den NSU-Prozess begleitet und mit ihren Kolleg*innen minutiös protokolliert, sie hat über den Prozess gegen den Mörder von Walter Lübcke, das Attentat von Hanau oder die Verschwörung der sogenannten Reichsbürger berichtet. Schon 1998 wies sie auf die anschwellende rechte Gewalt hin und darauf, dass ein Großteil der Gesellschaft dabei lieber wegschaut. Sie hat über Jugendliche berichtet, die im uckermärkischen Dorf Potzlow einen Kumpel erschlagen und dann in der Jauchegrube versenkt haben, über Islamisten, die zu Hause Bomben bauen oder Polizisten mit einem Messer angreifen und nichts dabei finden. Sie hat über Ehrenmorde geschrieben, über Polizeiskandale und die schwäbische Ehefrau des Terroristen Carlos.
In dieser Sammlung von Reportagen über die bedeutendsten Kriminalfälle der Bundesrepublik zeigen sich die Extreme unserer Gesellschaft wie unter einem Brennglas, aber auch die Grenzen der Justiz und der Mut der Opfer und ihrer Familien, die noch im Angesicht der Täter ihre Würde verteidigen und oft verzweifelt nach Gerechtigkeit suchen. Mit ihrem sachlichen, luziden, gleichzeitig berührenden und literarischen Stil steht Annette Ramelsberger in der großen Tradition der Gerichtsreportagen von Gabriele Tergit und Peggy Parnass. So schafft dieses Buch, nicht nur Licht ins Dunkel der einzelnen Fälle zu bringen, sondern erzählt viel mehr: eine kleine Geschichte des Landes, in dem wir leben.

Über Annette Ramelsberger
Annette Ramelsberger ist seit 2012 die Gerichtsreporterin der Süddeutschen Zeitung. Sie hat alle wichtigen Prozesse der vergangenen Jahre begleitet, vom Verfahren gegen den NSU bis zum Halle-Attentat und den Prozessen gegen die Reichsbürger. Ramelsberger hat die Deutsche Journalistenschule besucht und Jura, Politik und Journalistik studiert. Für Ihre Texte über den NSU-Prozess erhielt sie den Nannen-Preis für eine besondere journalistische Leistung. Sie war zweimal Journalistin des Jahres und wurde 2025 mit dem Publizistikpreis der Stadt München für ihr Gesamtwerk geehrt.

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Dienstag, 17.03.2026 18:30 Uhr

Salvatorplatz 1, 80333 München, Deutschland

Lesung & Vortrag


Eventinformationen


Anmeldeschluss Montag, 16.03.2026 23:00 Uhr

Kosten
16€ >>> Bitte Karten (natürlich) selber buchen!

Teilnehmer 1 (keine Männer und eine Frau )

Max. Teilnehmer 9 (8 freie Plätze)

Max. Begleitpersonen 2

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