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Der kürzlich verstorbene Alexander Kluge blieb bis zu seinem Tod ein Vordenker und Pionier des Bewegtbildes. Zuerst hatte er 1962 den deutschen Film als Unterzeichner des Oberhausener Manifests verjüngt und von der Erstarrung der Nachkriegszeit befreit. Seine Kinofilme experimentieren mit den Möglichkeiten des Erzählens.
Ab 1988 revolutionierte er das Privatfernsehen, dehnte mit dem konzentrierten Gesprächsformat „10 vor 11“ die Sendezeit und rief das „Fernsehen der Autoren“ aus.
Die künstliche Intelligenz war sein letztes Abenteuer. In zwei Langfilmen lotete er die Virtualität aus, setzte eine „virtuelle Kamera“ ein und verband die künstliche mit seiner eigenen Intelligenz.
Die Filmeditorin Angelika Lepper beleuchtet ausgehend von Kluges letztem Langfilm „Primitive Diversity“ (2025) die Wirkungskraft der KI für die Kunst und das Bewegtbild. Sie beschäftigt sich mit dem, was zwischen den Bildern passiert: Montage als Methode, als Epistemologie, und als umkämpftes Terrain.
Anmeldeschluss Mittwoch, 10.06.2026 20:00 Uhr
Kosten
6,— €
Teilnehmer 1 (ein Mann und keine Frauen )
Max. Teilnehmer Keine Teilnehmerbegrenzung
Max. Begleitpersonen 1
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