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"Kurz vor der Berlin-Premiere von Polaris sprechen wir mit Ihnen und vielen Expert*innen über die Veränderungen in der Antarktis. Fast alle Sprecher*innen waren „Überwinterer” (ÜWIs) auf der Antarktis-Forschungsstation Neumayer III.
Weiß, eiskalt, unerreichbar: Die Lebensbedingungen in der Antarktis sind widrig und menschenfeindlich. Das Polargebiet rund um den Südpol ist der vielleicht letzte nahezu unberührte Ort im Anthropozän, die einzige Landschaft, die noch nicht grundlegend durch menschliche Eingriffe verändert wurde. Auch dadurch entfaltet die Antarktis eine besondere Anziehung für wissenschaftliche Expeditionen und Künstler*innen. Politisch erscheint der Kontinent wie eine Utopie: keiner Nation zugehörig und international vor Rohstoffausbeutung geschützt.
Doch das ewige Eis bekommt Risse: Die Klimakrise hinterlässt immer deutlichere Spuren, der Tourismus erreicht auch die Antarktis und die politische Sondersituation wird durch autoritäre Regierungen hinterfragt. Welche Geschichte erzählt uns die Antarktis über die Gegenwart und unsere heutige Welt in Zeiten der Klimakrise?
Unsere Gäste Aurelia Hölzer (Stationsleiterin, Ärztin und Autorin), Julia Gutting (Stationsleiterin und Ärztin), Jan-Christoph Gockel (Regisseur Polaris), Nikolaus Geyrhalter (Dokumentarfilmregisseur MELT!) und Carel Mohn (Klimakommunikationsexperte) berichten von der Forschung und dem Alltag auf der Station bis hin zu Kunstprojekten, die unsere Wahrnehmung der Antarktis ändern können.
Und vor einer großen Panoramawand gibt es in originalen Schneeanzügen Gelegenheit für ein Selfie."
Kosten
keine
Teilnehmer
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